Alle wissen nun, dass Panik ist. – Zeit, darüber nachzudenken, ob noch Panik ist.

Viele Vermögensverwalter haben die Aktienquote „wegen steigender Risiken“ reduziert. – Dieses Verhalten ist verständlich, will man doch dem Kunden gegenüber Umsicht und Verantwortung zeigen. Daraus ergibt sich aber folgendes Problem: Ein Risiko, was deutlich wurde, ist nicht allein deshalb gestiegen. Es ist nur in den Fokus gerückt. Gerade dadurch ist es im Gegenteil gefallen. Denn „Risiko“ ist ein „unerwünschtes Abweichen vom Erwarteten“. Dieses Abweichen ist ganz offensichtlich bereits eingetreten. Dadurch hat sich die Erwartung naturgemäß verringert. Damit also auch das Risiko. Vermögensverwalter stehen deshalb oft nur an der Seitenlinie, wenn die Kurse steigen.

Natürlich wird die Wirtschaft einbrechen – wahrscheinlich viel stärker, als es einige Institute für möglich halten. Doch zwei Fragen hierzu:

 

1. Frage: Wird das BIP um 40% einbrechen? – So stark ist nämlich allein der Dax in der Spitze der Corona-Krise gefallen. Wenn ja, wäre das etwa dauerhaft so?

2. Frage: Trifft ein Einbruch des BIP alle Unternehmen gleichermaßen, oder können sich einige besser behaupten, z.B. solche, die die Digitalisierung voranbringen? Sind IT-Firmen mit gesunden Bilanzen ebenso insolvenzgefährdet, wie die die Gaststätte um die Ecke – oder profitieren diese Unternehmen sogar von der Krise?

 

Unser Bild hat sich in den letzten Wochen verengt auf eine Begebenheit, die nun auf der ganzen Welt in den Köpfen der Menschen präsent ist, wie wohl nichts anderes zuvor. Es handelt sich dabei, wie an anderer Stelle geäußert, um eine Verfügbarkeitsheuristik par excellence, mehr noch: Um eine Fokussierungsillusion. (Siehe Beitragsbild).

 

Entscheident ist, einen Weg aus dem Panikfokus zu finden. Das wird über Erfolg und Mißerfolg entscheiden.

Manche Unternehmen werden gewinnen, andere verlieren – wie kann man herausfinden, welche? Man möchte sein Vermögensmanagement vielleicht nicht auf Vermutungen  abstellen. Es bleiben noch die harten Fakten, die sich in den nächsten Quartalsberichten zeigen werden. Diese echten Zahlen gilt es auszuwerten. Die Frage ist: Welche Methode der Auswertung dieser Fakten führt zu künftig belastbaren Ergebnissen? Morningstar zeichnete meine Methode mit 5 Sternen aus – sie wird bei Velten Asset Management unverändert fortgeführt)

Die fürchterlichen Auswirkungen der Coronavirus-Bekämpfung sind uns nun bewusst, nicht aber die Gegenkräfte. Man konzentriert sich auf die Fragilität der Weltwirtschaft (die man als extrem wahrnimmt), anstatt auf deren Anpassungsfähigkeit (die man offenbar für nicht existent hält. – Ich habe in Münster parkende PKWs gesehen, die voller Toilettenrollen waren… so, als hielte man den Hochtechnologie-Standort Deutschland für unfähig, Papier herzustellen.)

Überstandene Krisen machen zuversichtlicher. Nach der Krise könnten die Menschen besonders ausgabefreudig sein. Die Folgen für die Gesellschaft (vorangetriebene Digitalisierung und besserer Katastrophenschutz) mögen sogar positiv sein. Die Crash-Propheten hingegen, könnten nun in ihrer Schwarzmalerei widerlegt werden – weil selbst eine solche Krise die Kurse ausgewählter Unternehmen nicht nachhaltig zu stürzen vermag.

Die Maßnahmen der Regierungen werden irgendwann zurückgefahren werden. Im Newsletter vor einigen Wochen schrieb ich noch, dass die Panik weitergehen würde. Nun, da die Panik in aller Munde ist, ist es nicht zu spät, sich nochmals neu aufzustellen. Die Entwicklungen haben gerade erst begonnen. Am Ende wird es Verlierer geben, aber auch Gewinner.

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„Eine rare Kombination von Philosophie, Wirtschaftswissenschaft und gesundem Menschenverstand – anschaulich, unterhaltsam, lehrreich und persönlichkeitsbildend.“
Prof. Dr. Volker Eichener

„So macht es Spaß, sich nicht nur mit seinen Finanzen, sondern auch mit der eigenen Einstellung zum Geld und weit darüber hinaus zu beschäftigen. Ein Feuerwerk an Erkenntnisgewinnen für jeden Leser.“
Dirk Müller, Börsenprofi, Bestsellerautor

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„Robert Velten zeigt mit seinem Fonds wie es geht.“
€uro fondsxpress vom 2. Februar 2018

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