object(WP_Post)#6571 (24) { ["ID"]=> int(229) ["post_author"]=> string(1) "5" ["post_date"]=> string(19) "2020-05-08 11:31:24" ["post_date_gmt"]=> string(19) "2020-05-08 09:31:24" ["post_content"]=> string(2648) "Eine "Abwrackprämie" für Autos war damals Unsinn und wäre es auch heute! Das Grundsystem der Produktion in der Wirtschaft funktioniert so, dass der reale Output in einer Wirtschaft von den Faktoren Kapital und Erwerbskräfte bestimmt wird. Für das künftige Wachstum wesentlich sind zwei Dinge: 1.) Wie viel des Outputs wird in ein höheren Kapitalstock investiert? Und 2.) Wie sinnvoll sind diese Investitionen. Bei einer "Abwackprämie" oder ähnlichem Unsinn, bei jeglichen "Kaufprämien" handelt es sich: erstens gar nicht um eine Investition, sondern um staatlich finanzierten Konsum. Daher ist eines solche Prämie per se eine Verschwendung, was künftiges Wachstum anlangt. Durch einen vorgezogenen Neukauf eines Autos wird niemand produktiver. Zweitens ist der Nebeneffekt dieses gelenkten Konsums auf die Erhaltung der Produktionsfaktoren nicht unbedingt ein positiver. Durch die künstlichen Konsumströme wird der Autoindustrie ermöglicht, vergangene Investitionen in Kapital rentierlich zu erhalten oder diese auszuweiten. Dies geht jedoch notwendigerweise auf Kosten anderer Investitionen, die möglicherweise sinnvoller wären. Denn die tatsächliche Neigung der Konsumenten zum Kauf von Autos wäre entweder von alleine hoch genug (dann ist die Prämie sinnlos), oder nicht (dann wäre ein Abbau bzw. ein niedrighalten der Investitionen an dieser Stelle und zugunsten anderer Investitionen sinnvoll) - in diesem Fall würde eine Abwrackprämie den Aufbau sinnvollerer Investitionen verhindern. Weil leider immer nur das investiert werden kann, was zuvor erwirtschaftet wurde. (Nicht Geld oder Versprechen oder Konsumwünsche oder künftige Erträge). Wenn der Staat der Wirtschaft über Steuern Mittel wegnimmt, um sie in den Konsum und in die Renditen einzelner möglicher Fehlinvestitionen zu lenken ist das ein Versuch, Mittel sinnvoller zu verwenden, als es die freie Wirtschaft täte. Dieser Versuch sollte wichtigeren Projekten wie Chancengleichheit und Klimaschutz vorbehalten sein! Dementsprechend sind Prämien nur dann sinvoll, wenn sie Dinge begünstigen, die außerhalb der Wirtschaft Sinn machen, z.B. wenn sie effektiv die künftige Umwelbelastung reduzieren würden (wie vielleicht Solaranlagen, umweltfreundliche Verkehrsanlagen etc.) Der Staat könnte, wenn schon, dann sinvolle Projekte wie regenerative Energien, Zugschienen und Schifffahrtswege finanzieren. Eine Prämie für umweltbelastende Autos zum Zwecke der Belebung der Wirtschaft ist ganz und gar nicht sinvoll. Die Forderung danach ist entweder interessensgesteuert oder zeugt von wirtschaftlicher Unkenntnis." 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Viele Vermögensverwalter haben die Aktienquote „wegen steigender Risiken“ reduziert. – Dieses Verhalten ist verständlich, will man doch dem Kunden gegenüber Umsicht und Verantwortung zeigen. Daraus ergibt sich aber folgendes Problem: Ein Risiko, was deutlich wurde, ist nicht allein deshalb gestiegen. Es ist nur in den Fokus gerückt. Gerade dadurch ist es im Gegenteil gefallen. Denn „Risiko“ ist ein „unerwünschtes Abweichen vom Erwarteten“. Dieses Abweichen ist ganz offensichtlich bereits eingetreten. Dadurch hat sich die Erwartung naturgemäß verringert. Damit also auch das Risiko. Vermögensverwalter stehen deshalb oft nur an der Seitenlinie, wenn die Kurse steigen. Natürlich wird die Wirtschaft einbrechen - wahrscheinlich viel stärker, als es einige Institute für möglich halten. Doch zwei Fragen hierzu:   1. Frage: Wird das BIP um 40% einbrechen? - So stark ist nämlich allein der Dax in der Spitze der Corona-Krise gefallen. Wenn ja, wäre das etwa dauerhaft so? 2. Frage: Trifft ein Einbruch des BIP alle Unternehmen gleichermaßen, oder können sich einige besser behaupten, z.B. solche, die die Digitalisierung voranbringen? Sind IT-Firmen mit gesunden Bilanzen ebenso insolvenzgefährdet, wie die die Gaststätte um die Ecke - oder profitieren diese Unternehmen sogar von der Krise?   Unser Bild hat sich in den letzten Wochen verengt auf eine Begebenheit, die nun auf der ganzen Welt in den Köpfen der Menschen präsent ist, wie wohl nichts anderes zuvor. Es handelt sich dabei, wie an anderer Stelle geäußert, um eine Verfügbarkeitsheuristik par excellence, mehr noch: Um eine Fokussierungsillusion. (Siehe Beitragsbild).   Entscheident ist, einen Weg aus dem Panikfokus zu finden. Das wird über Erfolg und Mißerfolg entscheiden. Manche Unternehmen werden gewinnen, andere verlieren – wie kann man herausfinden, welche? Man möchte sein Vermögensmanagement vielleicht nicht auf Vermutungen  abstellen. Es bleiben noch die harten Fakten, die sich in den nächsten Quartalsberichten zeigen werden. Diese echten Zahlen gilt es auszuwerten. Die Frage ist: Welche Methode der Auswertung dieser Fakten führt zu künftig belastbaren Ergebnissen? Morningstar zeichnete meine Methode mit 5 Sternen aus - sie wird bei Velten Asset Management unverändert fortgeführt) Die fürchterlichen Auswirkungen der Coronavirus-Bekämpfung sind uns nun bewusst, nicht aber die Gegenkräfte. Man konzentriert sich auf die Fragilität der Weltwirtschaft (die man als extrem wahrnimmt), anstatt auf deren Anpassungsfähigkeit (die man offenbar für nicht existent hält. - Ich habe in Münster parkende PKWs gesehen, die voller Toilettenrollen waren… so, als hielte man den Hochtechnologie-Standort Deutschland für unfähig, Papier herzustellen.) Überstandene Krisen machen zuversichtlicher. Nach der Krise könnten die Menschen besonders ausgabefreudig sein. Die Folgen für die Gesellschaft (vorangetriebene Digitalisierung und besserer Katastrophenschutz) mögen sogar positiv sein. Die Crash-Propheten hingegen, könnten nun in ihrer Schwarzmalerei widerlegt werden - weil selbst eine solche Krise die Kurse ausgewählter Unternehmen nicht nachhaltig zu stürzen vermag. Die Maßnahmen der Regierungen werden irgendwann zurückgefahren werden. Im Newsletter vor einigen Wochen schrieb ich noch, dass die Panik weitergehen würde. Nun, da die Panik in aller Munde ist, ist es nicht zu spät, sich nochmals neu aufzustellen. Die Entwicklungen haben gerade erst begonnen. Am Ende wird es Verlierer geben, aber auch Gewinner." ["post_title"]=> string(47) "Wege aus dem Panikfokus - Die Börse und Corona" ["post_excerpt"]=> string(96) "Alle wissen nun, dass an der Börse Panik ist. - Zeit, darüber nachzudenken, ob noch Panik ist." 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Sie setzen derzeit über ihre MSCI World Etfs stark auf (teure) US-Titel. Dass mein Fonds den Dax klar übertrifft und immer wieder Spitzenplätze unter allen deutschen Fonds einnimmt (gestern erst erschien ein weiterer Artikel in der Fachpresse) nehme ich zum Anlass, nun zunächst die folgende, verbreitete These zur Disskusion zu stellen: Es gibt Leute, die Investments in deutsche Aktien als "Home-Bias" bezeichnen. Als Philosoph und Hochschul-Dozent für Behavioral Finance (Wissenschaft vom Verhalten an Finanzmärkten) habe ich mich ausgibig mit "Biases" (Gedankenfehlern) beschäftigt und habe hunderte von ihnen gesammelt - um sie zu vermeiden und auch aus reinem Interesse. Ein "Home-Bias" ist, wenn man Aktien überbewertet weil man sie aufgrund ihres administrativen Sitzes (in diesem Fall Deutschland) besser zu kennen glaubt, obwohl man sie in Wirklichkeit nicht besser kennt. Wenn man hingegen in deutsche Aktien investiert, weil man ihre Bilanzen systematisch auswertet und weil die Berichtspraxis intensiver ist, als in den meisten anderen Ländern - weil man zudem das Funktionieren der Auswahlstrategie gründlich in diesem Markt getestet hat- dann ist das kein Home Bias. Genau das mache ich mit meinem Fonds. Manche behaupten, es sei ein Home-Bias, inländische Aktien überzugewichten. Man müsse stattdessen die ganze Welt im Depot haben. Wenn DAS ein Home Bias wäre, wäre der Begriff unsinnig - Denn ein "Fehler", mit dem man jahrzehntelang aus guten Gründen gut fährt ... ist wohl keiner. Warren Buffet zum Beispiel ist damit jahrzehntelang gut gefahren. Selbstverständlich kann man die ganze Welt im Depot haben. Der MSCI World besteht aber zu 57% aus US-Aktien. Und diese sind derzeit teuer. Hingegen setzet mein Fonds nicht primär auf generell deutsche Aktien, sondern auf diejenigen 30 von 300, die überwiegend international tätig sind, und die im Verhältniss zu ihrem Wachstum und ihrer Ertragsstärke günstig sind. Wer alle aktiv gemanagten Länderfonds als Home Bias bezeichnet macht selbt einen Denkfehler (einfaches Wort dafür : Schubladendenken). Zu große Vereinfachung ist selten gut. Differenzierung ist besser. Der Aktikel zeigt jedenfalls, dass mit deutschen Aktien - insbesondere mit einem aktiven Fondsmanagement - (nach Kosten) gutes Geld zu verdienen war. Mit wissenschaftlicher Methode ist das auch weiterhin möglich - auch wenn es zwischenzeitlich Rückschäge geben kann. Rückschläge drohen vielleicht eher teuren US-Aktien. Im Grunde ist es völlig egal wo eine Aktie herkommt. Deshalb setze ich eben auf die Auswahl von Einzeltiteln - solchen, die ich verstehe. Ich verstehe solche, deren Abschlüsse ich viemal jährlich auswerte und die vergleichbar berichten. Das ist kein Home Bias sondern eine sinnvolle Spezialisierung. Insofern ist der Begriff Home Bias mit Vorsicht zu genießen. Insbesondere aktuell und insbesondere wenn der vermeitliche Home Bias - wie bei Buffet und Velten - Geld bringt." ["post_title"]=> string(89) ""Home Bias" - wann es kein Fehler ist, außschließlich auf inländische Aktien zu setzen" ["post_excerpt"]=> string(109) "Es gibt Leute, die Investments in deutsche Aktien als "Home-Bias" bezeichnen. Das ist manchmal ganz falsch. 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Die andere ist der Trieb. Die Vernunft will langfristig das bestmögliche für alle erreichen. Der Trieb zielt darauf, kurzfristiges Eigeninteresse zu befriedigen. Die Vernunft versucht, die Triebe zu berücksichtigen, der Trieb aber schert sich im Zweifel nicht um die Vernunft. Aufgrund dieser Asymmetrie will und darf die Vernunft bevorzugt werden, aber der Trieb ist nun mal auch da und er muss mit einbezogen werden. In unserer demokratischen Gesellschaftsordnung wirkt die Vernunft durch Miteinander reden, sorgfältiges Abwägen und faires Abstimmen. Die Gelbwesten sind eine diffuse Bewegung, die weit von diesen Kriterien entfernt ist. Sie ist triebhaft. Ähnliches gilt gleichermaßen sowohl für große Teile des gegenwärtig wieder erstarkenden Nationalismus in Europa als auch für den Linksextremismus und seine übertrieben radikale Kapitalismuskritik.   Was die Gelbwesten, die AFD, Pediga - kurz den gesamten sogenannten "Populismus" in Europa so gefährlich macht, ist gerade ihre Unschärfe, unter der sich alles Mögliche versammeln kann, was triebhaft ist. Unter dem Mantel dieser Unbestimmtheit bilden sich nun zwei mächtige Allianzen. Die eine ist die zwischen Links und Rechts. Eine solche Allianz ist brandgefährlich. Schon einmal wurde sie geschlossen. Unter Hitler. Seine Partei hieß "nationalsozialistisch". Es war eine sozialistische linksextreme Partei, die eine Allianz mit dem Nationalismus einging. Hitlers Reden strotzen vor radikaler Kapitalismuskritik. So stark eine solche Allianz von links und rechts auch sein mag, sie wird eingedämmt von einer anderen mächtigen Kraft: Der der Vernunft. Was die Stärke dieser Allianz ist - nämlich ihre Radikalität und das Abzielen auf Triebe - ist zugleich ihre Schwäche. Die Vernunft ist ausgleichender und bildet dauerhafte Mehrheiten.   Noch viel gefährlicher wird diese erste Allianz daher durch eine zweite Allianz, die sich ebenfalls gerade zu bilden droht. Diese zweite Allianz muss unbedingt verhindert werden. Die Errungenschaften unserer Zivilisation - Rechtsstaat, Freiheit und Menschenrechte stehen auf dem Spiel. Was ist diese zweite Allianz, die Populismus, Nationalismus und Extremismus zu einem verehrenden Brand machen könnte? Es ist die Verbindung zwischen diesen diffusen Bewegungen und dem Bürgertum - zwischen Mob und liberalen Intellektuellen, zwischen Trieb und Vernunft.   Genau das passiert gerade in der AFD. Wenn man sich parlamentarische Redebeiträge von AFD-Delegierten anhört, erscheinen sie vernünftig. Man kann anderer Meinung sein über den Inhalt, aber es gibt Themen, in denen die AFD als Einzige eine bestimmte Position besetzt, die durchaus im vernünftigen Spektrum liegt. Die AFD hat dadurch Alleinstellungsmerkmale, die sie für vernünftige Menschen interessant macht. (Auch in harmlosen Fragen wie zum Beispiel beim Thema Geschlechter - ein abgeordneter Professor der AFD befürwortet das dritte Geschlecht - wendet sich aber gegen den "Genderwahn") Das ist schon im Ursprung der Partei erkennbar: Die Partei wurde im Umkreis liberalkonservativer Gelehrter gegründet. Ich kenne viele Rechtsanwälte, Wirtschaftswissenschaftler und Ingenieure, die die AFD in den ersten Monaten ihrer Entstehung befürwortet haben. Das gefährliche an der AFD sind nicht diese Intellektuellen. Die Gefahr geht vom rechten Flügel der AFD aus, von den Nationalisten und Radikalen. Alleine wären diese eine geringere Gefahr, weil ihnen die Kapazität fehlt, vernünftige Menschen von ihren kruden Ansichten zu überzeugen. Jetzt aber - in der Allianz mit den Intellektuellen sind sie eine Gefahr. Was macht sie so gefährlich? Etwa ihre Argumente? Nein, die gerade nicht, sondern die Schlägertrupps, die sie eines Tages bilden könnten. Jene, die sich heute überlegen fühlen durch ihren Intellekt oder durch ihre Moral haben wenig Chancen gegen Menschen, die nicht mehr zuhören sondern losschlagen. Wenn sich diese Kräfte organisieren bedrohen sie unsere Zivilisation. Aber noch werden sie zurückgehalten. Die AFD hat ihre Richtung deutlich gemacht: Erst ging Luke. Die Partei wurde zu radikal. Dann wurde sie zu radikal selbst für Petry. Was würde passieren, wenn auch die jetzige Riege der Partei abgelöst würde durch eine noch radikalere Besetzung. Was, wenn der rechte Flügel aufsteht und einfach sagt: Danke ihr könnt jetzt gehen, wir übernehmen. Vielleicht nicht mal durch eine faire Wahl sondern durch eine Druckkulisse die sich gegen die jetzige Führung richtet, weil diese  nicht mehr radikal genug ist. Die NSDAP bestand ebenfalls aus Intellektuellen und fanatischen Schlägertrupps. Wie gesagt werden diese Kräfte momentan noch zurückgehalten. Wodurch? Durch die prosperierende Wirtschaft. Die NSDAP war in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts eine Minderheitsbewegung, die kaum über 5% hinauskam. Im Umfeld der Weltwirtschaftskrise erreichte sie plötzlich ein Drittel der Bevölkerung. Es droht momentan keine unmittelbare Weltwirtschaftskrise. Wir sollten allerdings nicht warten bis eine kommt und unsere Welt um 100 Jahre zurückwirft.   Was können wir tun? Die AfD lächerlich machen, abstempeln und ausgrenzen wie es bisher geschehen ist? Sicher nicht. Uns noch schneller modernisieren, öffnen und sozusagen ein bisschen "grüner" oder liberaler werden? Leider - so gerne wir es möchten - auch nicht. Denn wir dürfen bei aller Vernunft die Triebe nicht vergessen. Wir müssen sie zum Teil mit ins Boot holen, die Entwicklung langsam genug gestalten, so dass die meisten mitkommen. Intellektuell und wirtschaftlich. Wir sollten aufpassen, dass nicht zu viele abgehängt werden. Wir müssen manche Entwicklungen, die wir vorantreiben wollen, besser erklären und in offeneren Diskussionen gestalten. Das betrifft auch Notweniges wie die Aufnahme von Flüchtlingen und den Klimaschutz. Wir sollten keine Angst haben, Argumente der AFD aufzugreifen. Im Gegenteil, wir sollten diese Argumente ausführlich diskutieren. Damit sie eine Chance haben, miteinbezogen zu werden. Andernfalls riskieren wir eine Radikalisierung. Wir sollten die konservativ-Intellektuellen Kräfte um jeden Preis aus der ADF heraushalten und sie in den Debatten salonfähig halten. Ohne Einschränkungen sollten wir über alles reden können. Wenn es bessere Argumente gibt, werden sie sich durchsetzen. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass es diese besseren Argumente nicht gibt. Leider heißt es heute oft despektierlich, dass die Nähe zur AFD gesucht würde, wenn sich Vertreter aus Parteien wie CSU, CDU oder FDP, teilweise auch SPD in Richtung der Argumente der AFD bewegen. Argumente und Partei sind verschiedene Dinge. Das eine ist sachlich das andere personell und strukturell. Wenn in einer nicht-radikalen Partei Argumente diskutiert werden ist das keine Gefahr. Im Gegenteil nimmt es den Argumenten den Wind aus den Segeln, weil nicht mehr nur die AFD diese diskutiert. Eine Gefahr entsteht erst wenn diese Argumente allein in einer Umgebung der Radikalität abgewogen, vielmehr dort nicht "abgewogen", sondern "angeführt" werden. Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn die AFD 2013 in den Bundestag eingezogen wäre und sich fortan dort mit einem liberalkonservativen Flügel als Minderheit etabliert hätte, anstatt wie jetzt mit radikalerem Personal eine weit größere Besetzung zu stellen. Politiker wie Helmut Schmidt und Gerhard Schröder haben und hatten in den letzten Jahren den Mut, (zum Beispiel in Fragen von Flüchtlingen oder Putin) auch solche Positionen zu vertreten, die vielleicht nicht ganz "politisch korrekt" waren. Entscheidend ist, das diese Positionen vernünftig sind und als solche diskutiert werden dürfen und sollten - ob sie dann im Wettbewerb der Ideen gewinnen ist eine andere Frage. Bezeichnend ist, dass Politiker wie Friedrich Merz dafür kritisiert werden, dass sie reich sind und Verbindungen zur Finanzwirtschaft haben. Noch bezeichnender ist, das Merz das nicht offen zu diskutieren scheint. Er rechnet sich zur Mittelschicht anstatt zu sagen: "ja ich verdiene viel - aber trotzdem kann ich die Probleme in diesem Land angehen". In Deutschland kommt es nicht gut an, wenn man reich ist. Es sollte aber in der Politik keine Rolle spielen ob jemand reich oder arm ist. Die Gelbwesten, die Krawalle auf dem G20 Gipfel in Hamburg und Demonstrationen in Chemnitz zeigen ebenso wie Brexit und Trump-Wahl, dass es einen diffusen Unmut in der Bevölkerung gibt. Dieser Unmut richtet sich auch gegen eine gefühlte Überlegenheit, sei sie durch Elite oder durch Reichtum begründet. Problematisch ist es, wenn sich Linke Politikerinnen wie Sarah Wagenknecht positiv zu den Gelbwesten, äußern was eine entfernte Ähnlichkeit mit der Unterstützung von Pediga & Co durch die AFD aufweist. Ein einfaches "Ich will jetzt mehr haben" mit dem Knüppel in der Hand könnte irgendwann die vernünftige Diskussion abschalten. Sollte sich dieser Unmut in großen Teilen der Bevölkerung weiter ausleben und organisieren, hieße das, dass Triebe die Herrschaft über die Vernunft übernähmen.   Wir müssen das verhindern. Wie? 1) Indem wir mit Anhängern von AFD, Pediga, Gelbwesten, Linksradikalen reden und ihnen zuhören ohne unsere vermeintliche Überlegenheit zu demonstrieren. (Die Journalisten Dunja Hayali zum Beispiel hat demonstriert, wie das gehen kann, indem sie mutig während der Chemnitzer Demonstrationen Interviews führte.) 2) Indem wir sachlicher über soziale Gerechtigkeit reden (Gerechtigkeit heißt nicht, dass alle möglichst gleich viel haben, sondern das alle das bekommen, was sie verdienen - neue Formen wie Grundsicherung dürfen dennoch diskutiert werden ) 3) Indem wir alle vernünftigen konservativen, sozialen und liberalen Kräfte begrüßen, auch wenn wir ihre Meinung nicht teilen sollten. 4) Indem wir die Rahmenbedingungen für eine prosperierende Wirtschaft erhalten. (Dazu gehören z.B. Steuersenkungen sowie der Abbau von Bürokratie und Regulierung.) 5) Indem wir diffusen Protesten unsere Unterstützung verweigern und jede Form von illegitimer Gewalt gänzlich ablehnen. Europa darf sich nicht auf die anderen Teile der Welt verlassen. In China hat man ein völlig anderes Verständnis von Freiheit und Menschenrechten. Dort sind nicht einmal Facebook und Google erlaubt. Die USA könnten sich ebenfalls radikalisieren. Russland ist kaum eine lupenreine Demokratie. Daher ist unser vereintes Europa wichtig als Kämpfer für Weltoffenheit und bürgerliche Freiheit.   Fazit: Die Welt wird ungemütlicher. Es droht Brandgefahr durch radikale Kräfte. Der Apell geht nicht an die Extremen, sondern an die Vernünftigen. Öffnen wir uns für die sachliche Diskussion in alle Richtungen - wehren wir uns auf diese Weise gegen die Radikalität. Wenn wir das richtig machen, werden wir den Brand löschen und unsere Zivilisation friedlich weiterentwickeln können." ["post_title"]=> string(57) "Gelbwesten, Nationalismus und AFD - Brandgefahr in Europa" ["post_excerpt"]=> string(170) "Es gibt in unserer Zivilisation zwei Grund-Kräfte: Die eine ist die Vernunft. Die andere ist der Trieb. Derzeit hat gewinnt eine an Stärke. Es ist nicht dei Vernunft. 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Am besten natürlich mit viel Geld. Um Geld zu haben, musst Du allerdings bei einem Punkt besonders aufpassen: Beim Kauf von Finanzprodukten. Wenn Dir Freunde Ratschläge geben oder Finanzleute Dir was andrehen wollen prüfe am besten die folgenen sechs Fallsticke.   1. Denke an Dein ganzes Vermögen, nicht nur an Zahlen! Geld ist nur ein Teil Deines Vermögens. Beziehe Deine Persönlichkeit, Deine Zeit, Deine Beziehungen und Deinen Job mit in die Planung ein. So kannst du Potentiale heben und bei der Geldanlage vielleicht ganz andere Ziele verfolgen, als es andere tun. Zum Beispiel kannst Du Geld langfristig anlegen, weil Du kurzfristig die Power hast, Dir auch so genug zu gönnen. Du kannst für später vorsorgern, indem Du in wirklich leistungsfähige Geldanlagen investierst.  Du hast dann auch weniger Angst vor kurzfristigen Schwankungen Deiner Investments. Diese sind sehr oft der Preis für langfristigen Erfolg. So funktionieren die Finanzmärkte. Langfristige Power gibt es nur für die, denen kurzfristige Entwicklungen egal sind. Und wenn Du  zum Beispiel ein Erwebsvermögen von einer halben Million Euro hast, was musst Du Dich da um die kurzfristige Preis-Schwankung einer Investition von 10 Tausend Euro sorgen? Als Erwerbstätiger im mittleren Alter hast Du normalerweise ein Erwerbsvermögen von einer halben Million. Wahrscheinlich denkst Du jetzt, wovon redet der Typ? Warum sollte ich ein Erwerbsvermögen von einer halben Million Euro haben? - Ganz einfach. Weil Du arbeitest. Denke doch mal daran, was für Gehaltszahlungen Dich in der Summe noch erwarten. Davon musst Du Deine Lebenskosten bezahlen, das ist klar. Wenn Du es aber richtig machst, bleibt davon eine Menge für Dich über. 2. Wer berät Dich? Achte auf die Quelle Deiner Informationen! Überall gibt es Angebote und jeder hat einen Rat für Dich. Aber wie kannst Du Dich orientieren, so dass auch wirklich das beste für Dich dabei heraus kommt? Wie kannst Du Dich mit einfachen Mitteln vor den größten Fehlern schützen und auch mal wirklich Geld so investieren, dass Du etwas gewinnst, nicht nur Deine Bank? Du willst eigentlich keine Produktinformationen von Versicherungen und Beratern, sondern Wissen, das Dir dabei hilft, Dein Geld soverän zu überblicken. Du willst verstehen, was damit wirklich passiert, warum es so und nicht anders läuft und Du willst selbst verantwortlich dafür sein. Andererseits kannst Du Dich auch nicht jeden Tag damit herumschlagen. Vermutlich bist Du auch manchmal überfordert. Du brauchst unabhänggige Experten, die Dir etwas raten, so dass Du Dich nicht ständig darum kümmern musst. Aber: 99,9% aller professionellen Berater wollen damit Geld verdienen. Das bringt das Wort professionell so mit sich. Logisch, oder? Heißt: Wer kein Laie ist und nicht gerade Deine Frau oder Dein Mann, Dein Sohn oder Deine Tochter, der berät Dich nur weil er daran verdient. Das ist gut so, denn Du willst ja, nehme ich an, keine Laienberatung und keine Laientipps. Laien haben nicht die Zeit sich im Finanzdschungel besser auszukennen, als Du selbst. Laien haben zu vielem eine Meinung und sicher auch die ein oder andere Erfahrung, aber ob sie echten Durchblick haben? Durchblick braucht es schon, bei all den Produkten, Risiken und Chancen die das Thema Geld mit sich bringt. Da hängt oft die ganze Lebensplanung dran, nicht nur die vielen Urlaube und all das Vergnügen, das man sich mit Geld kaufen kann, sondern auch die Ausbildung der Kinder, und die Fähigkeit, kommende Rechnungen ohne Sorgen bezahlen zu können. Kurz: Es geht um viel. Also muss es ein Profi sein. Doch Profis verdienen in den allermeisten Fällen an der Provision von Produkten, die sie Dir verkaufen! Das ist ok, aber könnte es da eventeull einen Interessenskonflikt geben? Kann es passieren dass Dir der Berater nur das rät, was für ihn selbst am besten ist? - Ja. Das ist sogar der Regelfall. Ich spreche oft mit Bankern, die froh sind, aus der Mühle heraus zu sein. Als sie noch Kunden "beraten" haben, fühlten sie sich wie im Hamsterrad. Der Druck war groß, Provisionen zu machen. Und Provisionen kommen durch Wechsel von Produkten und Auswahl von Produkten, die eine hohe Provision an die Berater und Ihre Institutionen zahlen. Das Wohl des Kunden steht da manchmal nicht immer so im Vordergurnd. Und ich rede hier von wirklich lieben Menschen, die mir das erzählt haben. Heute sind sie in guten Positionen, auch deshalb, weil sie für sich einen anderen, besseren Weg gefunden haben, aber das ist nicht leicht und viele Berater sind nunmal abhängig von Gehaltszahlungen ihrer großen institute. Das ist verständlich und menschlich. A: Es gibt auch Berater, die sich unabhängig nennen, aber in wirklichkeit doch ein ziemlich eingeschränktes, oft von oben vorgegebenes, Produktangebot haben. Also nicht so das, was man sich vielleicht vorstellt. B: Dann gibt es aber auch die seltene spezies der wirklich unabhängigen Berater. Manche von Ihnen Arbeiten sogar auf Honorarbasis. Denen sind Provisionen egal und das ist ein Vorteil für Kunden. C: Außerdem gibt es Leute, die gar nicht beraten dürfen. Dazu gehöre übrigens ich. Ich darf Privatleute nicht beraten, nur Institutionen. Das liegt daran, dass ich als Fondmanager verantwortlich bin und der Bereich in Deutschland streng reguliert ist. Privatanleger darf ich als Buchautor und Wissenschaftler in Finanzthemen nur informieren. Dehalb ist das hier keine Beratung! Ich kann keine individuellen Ratschläge erteilen. Ich kenne ja auch nicht die spezielle Situation in der Du bist. Ich kann aber allgemeine Orientierung geben. Und das tue ich hier als Insider. Du brauchst gute Berater und gute Informationsquellen. Dann ist es mit der richtigen Strategie nicht schwer Deine Finanzen zu verbessern. Leider vertrauen viele Menschen "suboptimalen" Strukturen. Es ist aber wichtig, sich klarzumachen, dass es meistens genau darauf ankommt! - Wenn Du wissen willst ob Dein Zug verspätung hat, wen fragst Du dann? Den Schaffner oder das Internet? - Richtig, das Internet. Denn die Schaffner machen ja auch nix anderes als da schauen. In vielen Dingen können sie Dir weiter helfen, aber wenn es nur darum geht herauszufinden, wann die Züge fahren, nutzen sie dieselben Informationsquellen wie Du. Stell Dir vor sie ließen auch noch die meisten Züge aus, weil sie nur von zehn Prozent Provisionen bekämen. Und was wäre, wenn gerade die Züge, die sie erwähnen die unpünktlichsten wären? Jemand, der nur aufgrund von Provisionen Empfehlungen macht ist kein Experte. 3. Lasse echte Experten für Dich arbeiten! Es gibt Möglichkeiten, Expertenwissen effektiv für sich zu nutzen. Dabei geht es nicht nur um Beratungsgespräche, sondern um Instrumente, mit denen man automatisch von Expertenwissen profitiert. Fonds zum Beispiel, jedenfalls diejenigen, die aktiv gemanagt werden. Eine Andere Möglichkeit ist die, selber zum Experten zu werden. Dieser Weg ist lang, kann sich aber lohnen. Laienhaft sein Glück zu versuchen kann auch Spaß machen, aber auch teuer sein. Und so wirklich effektiv ist es nicht, alles selber machen zu wollen. Selbst Autofreacks schrauben gerne an ihren Autos herum, bauen sich aber eigentlich niemals das ganze Auto selber. Arbeitsteilung bestimmt nunmal unsere Welt. Selbst bei unsere "Hobbies". Den Hauptteil unserer Finanzen sollten wir deshalb vielleicht trotz aller Fallstricke lieber Experten überlassen. Im Internet sieht man ja viele davon. Ich frage mich manchmal, was ehemalige Fernsehmoderatoren bzw Nachrichtensprecher dazu veranlasst irgendwelche fiktiven Geldbeträge mit Aktien zu versprechen oder Marktentwicklungen vorherzusagen. Haben die keine Andere Möglichkeit Geld zu verdienen? Oder glauben die wirklich daran, dass es möglich ist, ohne viel Nachzudenken "diese fünf Topaktien" oder ähnliches auszuwählen? Solche Galleonsfiguren nutzen das Vertrauen aus, das Ihnen die Menschen schenken, weil sie sie öfter im Fernsehen gesehen haben. Im Fernsehen waren sie aber nicht als Experte sondern als Moderator. Das ist auch eine Leistung, aber eine Leistung anderer Art. Sie sind deshalb noch lange keine Experten. Natürlich können Menschen im Laufe der Zeit zum Experten für etwas werden. Aber diese Angebote in Internetwerbeanzeigen halte ich persönlich für sehr unseriös. Das sieht man schon an der Aufmachung und an den unhaltbaren Versprechungen. Experten erkennt man daran, dass sie zumindest mal nicht nicht einfach behaupten, sie kennen eine Formel mit der man in soundsoviel Tagen Millionär wird. Statdessen wissen Sie, was sie nicht können und sind zurückhaltend mit Versprechungen. Zurückhaltung allein reicht aber auch nicht. Der zweite Punkt, der einen Experten kennzeichnet ist Unabhängigkeit. Der Dritte dann echte Qualifikation. Was nützt Dir unabhängigkeit und Zurückhaltung, wenn einer keine Ahnung hat?  Qualifikation ergibt sich aus Bildung und Erfahrung. A: Zurückhaltung B: Unabhängigkeit C: Qualifikation Diese drei Punkte sollte jemand mitbringen, dem man in einer Sache vertraut. Mindestens. 4. Prüfe Deine Ergebnisse! Es ist nicht viel Aufwand, seine Finanzen im Griff zu haben. Mit ein paar Handgriffen lassen sich schon gewaltige Verbesserungen erreichen. Möglicherweise ineffektive Spaarverträge kündigen. Teure Immobilien meiden. Endlich mehr Geld zurücklegen durch regelmäßige Überweisungen auf ein eigenes zweites Konto. Investition in wirklich produktives Kapital, zum Beispiel Aktien oder Aktienfonds. Wichtig ist, alle paar Jahre zu überprüfen, ob die ausgewählten Investments auch was bringen. Nicht bloß Augen zu und durch.  Sonst vergeht wertvolle Zeit, ohne dass sich Deine Vermögenslage verbessert. Das muss nicht sein. Jahrelanges laufen lassen ist kein Problem, aber alle paar Jahre ist es gut, mal zu schauen wie es läuft. Falls es nicht gut läuft kannst Du mal ein "ernstes Wörtchen"  mit Deinem Berater reden. In einem freundlichen Gespräch finden sich dann sicher andere Lösungen. Auch wenn Du im "Selbstversuch" nach eigener Laune investierst, solltest Du Dich von Zeit zu Zeit ehrlich fragen, ob Du Wert geschaffen hast, oder ob andere, die Du für Dich kaufen kannst, aufgrund ihrer Expertise mehr geleistet hätten. 5. Folge nicht der Gier Was haben sich nicht alle gefreut, als sie dachten, damit können sie ganz schnell Geld verdienen: Vor 20 jahren waren es Technologie-Aktien und jetzt sind es Krypto-Währungen. Das böse Erwachen folgt dann hinterher. Auf solche Weise sein Geld zu verlieren ist ganz unnötig! Es ist immer das gleiche Muster. Aufstieg und Fall. Der Aufstieg macht gierig. Der Fall tut dann weh. Gier ist ein schlechter Ratgeber, genau wie übertriebene Angst. Eine langfristige Strategie muss her. Am besten eine Strategie, die Du Dir gut überlegt hast und die ziemlich unabhängig von überraschenden Entwicklungen plausiblerweise funktioniert. Konzentriere Dich in der Hauptsache auf eine tragende, langfristige Finanz-Strategie, sei es das Abzahlen einer Wohnung, das eigene Unternehmen oder das investment in Aktien (dann aber ohne Panikverkäufe in Krisen!). Laufe dabei keinen gehypten Trends hinterher. Schütze Dich immer vor emotionalen Entscheidungen. Jedenfalls was den Kauf von investitionen anlangt. Am besten ist Du setzt auf mehrere (bekanntermaßen gute) Pferde. 6. Diversifiziere - aber nicht zuviel Die Grundregel des Investierens. Nicht alles auf eine Karte setzen. Also nicht alles bei einer Bank, einem Berater oder in einer einzigen Immobilie. Lieber verteilen. Aber: Manche übertreiben es mit der Diversifikation. Lieber ein Paar Sachen richtig machen, als vieles Falsch. Wenigstens zwei, drei Sachen sollte man richtig machen, wenn es um langfristiges Investieren geht. Schließlich wollen wir Vermögen aufbauen. Wer später seine Rente vom Staat erhalten will könnte ja zum Beispiel auf die Idee kommen, zusätzlich privates Vermögen für die Altersvorsorge aufzubauen. Wer Unternehmer ist, könnte sein überschüssiges Geld in andere Unternehmen stecken. Und wer als Angestellter arbeitet, könnte über den Kauf von Aktien selbst ein kleines bischen unternehmerisch werden, um auch mal auf der anderen Seite zu stehen und als Kapitalgeber profitieren zu können. Eine solche grundlegende Diversifikation ist meistens sinnvoll. Lege nicht alle Eier in einem Korb heißt es. Die meisten Leute haben aber mehr Eier als sie denken. :-) Es ist ja nicht nur das Geld sondern auch das Potential an Arbeit und Zeit, das zu Deinem Vermögen gehört (sieh Punkt 1).   Und jetzt üben wir mal was: Den Punkt 2 von oben! Frage Dich, warum ich Dir das alles Schreibe. Auch ich habe ja ein Eigeninteresse. Was könnte das sein?  Achtung jetzt kommts: Ich habe ein Buch über Vermögensentwicklung geschrieben und einen Aktienfonds aufgelegt. Ich überlasse es Dir, das anzuschauen oder die Möglichkeiten, die sich daraus für Dich ergeben zu ignorieren.  Auch wenn Du Dir meine Angebote nicht anschaust,  freue ich mich wirklich, Dir bis hierhin bei Deiner Vermögensentwicklung weitergeholfen zu haben! Denn weisst Du, ich bin einer der ganz wenigen selbstständigen Fondsmanager in Deutschland. Ich hätte mich auch, wie meine Kollegen, auf den institutionellen Vertrieb konzentrieren können. Heißt: Termine nur mit Profis, kein Blog, kein Buch. Das lohnt sich, weil man mit ein paar Gesprächen auf einen Schlag Millionen in seinen Fonds bekommen kann. Das ist angenehm. Auch für mich. Daneben bin ich aber auch Idealist. Ich möchte auch das Leben von normalen Menschen, die mehr aus sich machen wollen, verbessern. Nicht nur mein eigenes. Deshalb schreibe ich. Und deshalb teile ich mein Wissen über Vermögensentwicklung hier und in meinem Buch mit Dir. Ich glaube, dass das ein guter Weg ist, dieses ideelle Ziel zu erreichen und dabei auch selbst Geld zu verdienen.  Ich glaube, dass mein Buch viele nützliche Ideen für Dich enthält und Dich vor allem dazu motiviert, Dich mit Deinen Möglichkeiten zu beschäftigen. Es geht um Deine Zeit, Deine Persönlichkeit und Dein Geld. Nutzt Du schon alle Potentiale und kennst Du die vielen Möglichkeiten, leicht mehr Erfolg im Leben zu haben? Ich habe mich total darüber gefreut, dass so viele Blogger, Journalisten und Leser das Buch positiv besprochen haben und das Buch immer wieder die vorderen Plätze auf den Amazon-Bestseller Listen für Selbstmanagement und Vermögensaufbau belegt und sogar in Wiley Verlag, einem der größten Verlage in Deutschland auf Platz 7 der Bestseller Liste steht. Ähnliches gilt auch für den Fonds. Er wird wegen seiner guten Ergebnisse von Fachleuten gelobt und Vermögensverwalter haben Millionen in ihn investiert. Für mich ist die beste Art mehr aus meinem Geld zu machen, das Investment in diesen Fonds. Ich bin selbst mit all meinem Geld darin investiert und kaufe ständig nach. Ich kaufe mir künftiges Geld. Ob das was für Dich ist kann ich nicht wissen. Das musst Du selbst herausfinden. Du kannst auch Deine Berater zu diesem Fonds fragen. Er heißt Velten Strategie Deutschland und hat die Kennnummer A2ATCU. Er kann über die Börse Tradegate oder bei jeder Bank gekauft werden. Das wäre eine einfache Möglichkeit, Geld langfristig gut anzulegen, weil im Fonds immer eine direkte, auf streng wissenschaftlichen Regeln beruhende Aktiernauswahl vorliegt und keine sonstigen Schnickschnacks wie Derivate oder andere riskante Positionen mit dabei sind. Reine Sachwerte von hoher Qualität also gut gemischt. Man muss nicht hunderte Bilanzen lesen und durzende Einzelaktien-Positionen verwalten. Warum sollte ich Dir an dieser Stelle den Hinweis darauf vorenthalten, wenn ich wirklich von dieser Möglichkeit überzeugt bin? Ich bin kein angestellter Textschreiber, wie es im Finanzbereich leider so üblich ist. Da werden Texte wie dieser hier von Leuten geschrieben, die schreiben können, die aber nichts mit dem Produkt zu tun haben, außer, dass sie von den Machern des Produktes und ihren Marketingleuten dafür bezahlt werden, dass sie es anonym mit Texten flankieren. Wenn das so Usus ist, möchte ich - schon aus Idealismus - diesen interessenskonfliktreichen Praktiken nicht das Feld überlassen. Heißt im Klartext: Ich schreibe hier persönlich, weil ich Dich weiterbringen möchte und ich verdiene bei dieser Gelegenheit mein Geld mit dem, wovon ich wirklich überzeugt bin. Eine Personalunion, die vielleicht nicht ganz so effektiv ist wie das Anstellen von Werbeleuten, die mir aber Freude macht und sich für mich gut anfühlt. Das war jetzt was über mich, damit Du gemäß dem Punkt 2 oben weisst, was los ist. Es geht aber um Dein Leben, Deine Finanzen und Dein Vermögen. Kauf Dir was Du willst, aber bleibe souverän. Wenn Du die obigen 6 Punkte beachtest hast Du viel getan. Viel Erfolg beim Geld kaufen Robert   PS: Mit mir diskutieren kannst Du auch auf Facebook, Twitter, LinkedIn und Youtube. Lade Dir außerdem meinen kostenlosen Insider-Report "Was Du über Fonds wissen musst" herunter und bleibe am Ball, in dem Du unten Deine Email-Adresse einträgst.  Wissen aus erster Hand ist zwar selten, schadet aber nicht ;-)" ["post_title"]=> string(19) "Kauf Dir Dein Geld!" ["post_excerpt"]=> string(380) "DU bist der Souverän. Es ist DEIN Geld, DEINE Zukunft und DEIN Spaß! Kaufe was Du willst und wieviel Du willst. Am besten natürlich mit viel Geld. Um Geld zu haben, musst Du allerdings bei einem Punkt besonders aufpassen: Beim Kauf von Finanzprodukten. 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Es könnte ja so einfach sein: Man kauft Bitcoin, legt sich zurück und wird ganz schnell ganz reich. Ein Typ hat sogar seine Wohnungseinrichtung dafür verkauft. Viele von Euch sprechen mich auf Digitalwährungen an. Oder vielmehr sprachen… Der Bitcoin Kurs ist jetzt nur noch ein Drittel wert. Habt Ihr wirklich geglaubt, es sei so einfach? Ich verstehe Euch ja. Ich wollt reich werden, oder zumindest aus Eurem Geld das Meiste machen. Wenn dann so ein Typ wie ich kommt und von langfristigem Investieren redet, von Vermögensphilosophie und so weiter… dann klingt das erstmal langweilig. Viel langweiliger, als das schnelle Geld durch ein mystisches neues, technisch-freakiges Mittel, das die meisten nicht verstehen, das aber demjenigen, der daran glaubt, quasi sofortigen Reichtum verspricht. Jetzt die Realität: Wer vor Kurzem in die neue Digitalwährung Bitcoin investiert hat, hat sogar viel Geld verloren und ist vom Reichtum viel weiter entfernt als zuvor. Es soll keine Häme sein. Wer Geld verdienen will muss auch was riskieren. Und wer investiert kann auch zeitweise auf dem Papier viel Geld verlieren. Entscheidend ist aber, dass die langfristigen Perspektiven stimmen. Und das ist bei Digitalwährungen nicht der Fall. Hier die Gründe: 1. Angebotsexplosion Immer wenn etwas ganz toll klingt und ganz modern ist, fangen viele an, auf den Zug aufzuspringen. Dadurch steigen erstmal die Preise. Das lockt aber Nachahmer an und bald ist der ganze Markt überschwemmt von Angeboten. Dadurch fällt dann der Preis wieder. Genau das ist bei Digitalwährungen jetzt der Fall. Es gibt bereits 1400 verschiedene Krypto-Währungen. Der Preis ergibt sich aus Angebot und Nachfrage. Steigt das Angebot schneller als die Nachfrage, sinkt der Preis. Logisch, oder? Aber halt! War das nicht genau das Argument für Bitcoin? Dass das Angebot auf Dauer nicht ausgeweitet werden kann? Richtig, aber es gibt jetzt eben noch 1399 andere Alternativ-Währungen. Damit ist das Angebot stark gestiegen. 2. 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Als Ökonom weiß ich, dass bei Konkurrenz sich das gefragtere durchsetzen wird. Möglicherweise ist es auf Dauer doch einfacher, mit normalem Geld zu bezahlen. Und dann könnten Digitalwährungen zu ihrem echten, geringeren Wert zurückkehren. Was spricht für Kryptos? - eine ganze Menge! Ich will es hier nicht alles aufzählen. Es könnte sein und ist sogar aus meiner Sicht sehr wahrscheinlich, dass sich Kryptowährungen generell etablieren werden. Die zugrundeliegende Blockchain-Technologie ist der Hammer! Eine Innovation wie damals das Internet Dennoch ist unklar, welche Krypto-Währungen sich durchsetzen werden und zu welchem Preis man welche handeln können wird. Vieles spricht dafür, dass sich der Bitcoin Kurs auf lange Sicht erholen könnte. Bitcoin ist die erste und bekannteste Digitalwährung. Dadurch hat sie einen Vorsprung vor anderen. Aber ob das reicht? Was ist wenn Zentralbanken anfangen, ihre eigenen Kryptowährungen auszugeben? 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Wie ist das möglich? Martin Luthers Beispiel zeigt Dir, wie Du allen Wiederständen zum Trotz Dein Ding machst, und wie Du es durchbringst, auch wenn es hart auf hart kommt. Heute ist Reformationstag. Und egal ob Du evangelisch oder katholisch, buddhistisch oder atheistisch bist: Es gibt diese drei Dinge, die Du jetzt von Luther lernen kannst. Es sind drei Dinge, die erklären, warum ein einfacher Mönch den Kampf mit der damaligen Weltmacht Kirche gewinnen konnte:

1) Er hat Mut

Luther geht mit seiner Meinung nach draußen. Er macht sich Luft und spricht klipp und klar aus, was er denkt. Er handelt nach seinem Spruch: "Tritt fest auf, machs Maul auf, hör bald auf". Seine Thesen schlägt er an die Kirche zu Wittenberg - da wo sie jeder sehen kann - und steht mit seinem Namen dafür ein. Mehrmals hat er Gelegenheit, seine Thesen vor strengen Gerichten zu widerrufen. Man droht ihm mit dem Entzug seiner Grundrechte, mit Ächtung, Gefängnis und Tod. Man erklärt ihn für vogelfrei. Und das ist er dann auch. Denn er behält seine Freiheit zu sagen und zu denken was er will. - Sein Leben war in Gefahr, aber es blieb sein Leben. Er lebte nicht so, wie es die anderen von ihm wollten, sondern so wie er es wollte. Anstatt einer sofortigen Selbstaufgabe wählte er einfach die Option, sein eigenes Leben zu behalten - auch auf die Gefahr hin, dass es ihm durch Gewalt genommen würde. Aber den Gefallen, sich selbst aufzugeben tat er seinen mächtigen Widersachern nicht. Er ließ sich nicht zwingen. Er blieb frei. Dadurch wurde er so einflussreich, wie kaum einer nach ihm. "Mut hat Genie, Kraft und Zauber in sich" Dieser Goethe zugeschriebene Ausspruch passt zu dem streitbaren Reformator. Er passt aber auch zu jedem Unternehmer, zu überhaupt jedem Menschen, der beruflich und/oder privat ein Wagnis eingeht, das ihm auf dem Herzen liegt. Mich steckt es immer an, wenn ich von mutigen Menschen wie Luther lese. Leider stelle ich im Alltag oft fest, dass viele Menschen nicht mal den Mut haben, den Anweisungen eines Bademeisters zu wiedersprechen. Die ordnungsliebenden Bürger, machen was man ihnen sagt und was man von ihnen erwartet, egal wie blöd es ist. - Aber dann sind sie eben auch nicht frei. Auf Mallorca sagte mir letztens ein Urlauber: "Ich würde ja auch gerne schwimmen, aber die Strandaufsicht erlaubt es nicht." Wenn schon eine einfache Badeordnung die Grundrechte des Menschen (§2 Grundgesetz- persönliche Freiheit) außer Kraft setzen kann (natürlich nur im Kopf des Urlaubers - faktisch hatte er das Recht und die Möglichkeit) wie steht es dann mit echten Wagnissen wie Vater sein, Freund sein, Liebender sein, Unternehmer sein, reich sein, erfolgreich sein? Lässt man sich da auch durch die Wiederstände, die das Leben so bietet (Bequemlichkeit, Erwartungshaltung der anderen, etc..) eingrenzen? Dass muss doch nicht sein. Luther hatte weit schwierigere Bedingungen und hat sich durchgesetzt. Deshalb ist er ein Beispiel für uns.

2) Es ist ihm egal, was andere denken

Luthers Kernlehre ist, dass man sich selbst nicht gut machen kann, indem man menschliche Gesetze beachtet. - Man muss eben nicht anderen Ansprüchen genügen. Man muss sich nicht anstrengen, um Anderen zu gefallen, man muss nichts leisten. Was Autoritäten sagen ist egal. Es genügt, wenn man seinem eigenen Gewissen folgt und ernsthaft an die göttliche Gnade glaubt. "So halten wir es nun, dass der Mensch gerecht werde ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben" - Dieses von Luther übersetzte Bibelzitat steht unter dem Lutherdenkmal der Kirche auf Norderney (da, wo ich immer meine Waffeln esse). Diese Haltung ist revolutionär in einer Zeit, da alle auf die Autorität der Kirche gehört haben. Sie ist auch heute noch revolutionär. Denn auch heute hören viele auf das, was andere an Normen vorschreiben. Ich bin erst gut, wenn ich anderen zeige, dass ich x mache oder x denke - So ist die Haltung. Aber fühlt sich das auch wirklich gut an, fremden Normvorgaben zu folgen? Das kann jeder für sich selbst entscheiden. Luther zeigt uns, dass es auch einen andren Weg gibt. Religionsbezogen und generell. Der andere Weg heißt nicht völlige Gleichgültigkeit. Es ist ja nicht egal, was Du selbst nach Deinem eigenen Gewissen von Dir denkst und fühlst. Dieses eigene Gewissen können wir befragen, aber viele haben dazu keinen Zugang mehr. Das ist traurig. Um den Zugang wiederzuerlangen, können wir einmal versuchen, das, was andere an moralische Normen vorschreiben als weniger wichtig anzusehen. Luther wurde dafür hoch geachtet. Seine Werte waren für andere verständlich - auch wenn sie zum Teil diametral gegen die Meinung der damaligen obersten moralischen Instanz - der mächtigen Kirche - gerichtet waren. Natürlich ist es wichtig sich mit anderen zu beraten und Rücksicht auf andere Meinungen zu nehmen. Aber wenn Du immer nur auf andere hörst - wo ist dann Dein eigener Kopf? Kannst Du Dein Leben leben, nur mit einem Abbild der Meinungen anderer? Oder musst Du nicht mal sagen: "Ich stille mein Kind hier und jetzt weil es das richtige ist, auch wenn andere mich schief angucken!"? (Der Vorfall bei dem Saskia Holzapfel nach dem Bericht der Rheinischen Post vom 28.10.2017 angefaucht und des Biomarktes verwiesen wurde). Musst Du nicht mal sagen: "Ich schreibe die Visa für die verfolgten Juden, auch wenn mich mein Land dafür aus dem diplomatischen Dienst entlässt!"? (Fall des Japaners Sugihara Chiune).

3) Er konnte nicht anders

"Hier stehe ich - ich kann nicht anders." Das soll Luther bei seinem Verhör unter Todesdrohung gesagt haben. Man verlangt von ihm zu wiederrufen. Und sicherlich hat Luther lange nachgedacht, ob es nicht falsch ist, was er tut. Als gläubiger Mönch hat es für ihn durchaus Gewicht, was der Papst sagt. Als Gelehrter hat es für ihn Gewicht, was angesehenere Gelehrte sagen. Als Untertan hat es Gewicht, was die kirchentreuen Fürsten sagen. Und alle sagen ihm, er müsse wiederrufen. Aber ihre Argumente kann er nicht verstehen. Er findet auch keinen Beweis für ihre Forderung in der Heiligen Schrift - Dieselbe heilige Schrift, auf die sich seine Gegner berufen, das Dokument, von dem aus die Kirche ihre Macht ableitet. Seine Gedanken sind logisch und er will (nein, er kann!) diese klaren Gedanken nicht vergessen zugunsten des unlogischen Gedankengebäudes seiner Widersacher. Es ist eine Gewissensfrage für ihn - denn gegen seine klare Erkenntnis zu widerrufen, das wäre für ihn "gefährlich und unmöglich" das würde ihn aus seiner Verbindung mit Gott werfen. Er kann wirklich nicht anders. Gibt es nicht auch Momente, in denen Du etwas siehst, was Dir andere nicht ausreden können, weil Du all ihre Argumente geprüft hast und sie für Dich nicht überzeugend waren? Du willst kein Sturkopf sein, Du hast Dich emotional geöffnet für die Eingaben der anderen. Du willst gerne darauf hören - aber Du kannst nicht anders. Du kannst nicht, weil Dir eine klare Evidenz sagt, dass es trotzdem falsch ist. - Dann tu es auch nicht. Natürlich wirkten bei der Erfolgs-Geschichte Martin Luthers die Umstände der damaligen Zeit mit. Ohne die Unterstützung einiger Fürsten, ohne den "Zeitgeist" der sich langsam gegen die Monopolstellung der Kirche stellte, hätte es keinen Luther gegeben. Er wäre nie entstanden, gescheitert oder vergessen worden. Aber warum konnte gerade Martin Luther die Unterstützung der Fürsten gewinnen und den Zeitgeist formen? Warum konnte keine andere Person eine so umwälzende Entwicklung wie die Reformation auslösen? Weil Luther eben Luther war und die drei oben genannten Punkte gelebt hat. Vielleicht regen diese Punkte Dich an, Du selbst zu sein und Dein Leben zu leben, so wie Du es magst. Ich wünsche Dir viel Erfolg dabei." ["post_title"]=> string(123) "Wie ein Einzelner gegen die Weltmacht rebelliert und gewinnt - 3 Lektionen Martin Luthers für Deine persönliche Freiheit" ["post_excerpt"]=> string(319) "Er ist nicht reich, er hat keine Machtposition- und er zeichnet sich auch nicht durch gute Manieren aus - Trotzdem hat er herausragenden Erfolg. Wie ist das möglich? Martin Luthers Beispiel zeigt Dir, wie Du allen Wiederständen zum Trotz Dein Ding machst, und wie Du es durchbringst, auch wenn es hart auf hart kommt." 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Viel zu lange haben wir uns in einem grundlegenden Punkt getäuscht. Jetzt machen wir Schluss damit und gewinnen. Viele träumen von Reichtum. Gurus und Internetwerbung versprechen ihn im Handumdrehen. Es gibt tolle Methoden, reicher zu werden. Doch den Traum von Freiheit und Vermögen wird so nicht erreicht, weil schon die Grundvoraussetzungen falsch sind: Die Werbung gaukelt Dir vor, dass Freiheit und Vermögen eine Folge des Geldes sind. Jeder denkt, er müsse Geld haben. Über Geld kommt das Vermögen, so die Logik derzeit. Viele investieren sogar in Bitcoin oder versuchen, Online Personenmarken zu imitieren, nur um vermeintlich schnell Geld zu machen. Aber: Geld verdienen ohne Vermögen ist unmöglich! In Wirklichkeit ist es genau umgekehrt: Um Geld zu machen braucht man zuerst Vermögen. Denn aus dem Vermögen kommt das Geld von allein. Und wie kommst Du an Vermögen ran? - Ganz einfach - Du hast es schon. Wie? - Ja richtig gehört. Ich meine nichts Esoterisches, sondern ganz konkret wirtschaftliches Vermögen, aus dem Du Geld machen kannst. In dem Buch Mehr als Reichtum beschreibe ich alle Vermögensarten, die Du bereits hast: Zeitvermögen, Persönlichkeitsvermögen und Erwerbsvermögen. Das sind riesige ökonomische Potentiale und es kommt darauf an, sie zu verstehen. Dann kannst Du sie ganz einfach managen, um daraus Kapital zu schlagen: Erst baust Du mit Deinem Zeitvermögen Dein Persönlichkeitsvermögen auf. Das geht leicht, wenn man einmal weiß welche Teilaspekte daran wichtig sind. Dann steigt in der Folge Dein Erwerbsvermögen. Erst dann beobachtest Du, wie daraus Geldvermögen wird. Und auch mit Geldvermögen lässt sich ganz leicht mehr Geld verdienen. Als selbstständiger Fondsmanager kann ich dazu was sagen und das steht alles in dem Buch. Ich habe es geschrieben, um diesen einen großen Irrtum über Geld und Vermögen, der so viele Menschen auf ihrem Weg hindert, zu beseitigen. Der eine große Irrtum über Vermögen ist, dass Vermögen keine Folge von Reichtum ist oder in Reichtum besteht, sondern umgekehrt: Reichtum ist eine ganz natürliche Folge von Vermögen, die sich sofort einstellt, wenn Du Dein vorhandenes Vermögen vernünftig managst - auch wenn Du keinen einzigen Euro hast. Viele reiche und Superreiche haben ohne Geld angefangen- sie setzten ihre Leidenschaft ein und das Geld kommt dann von ganz allein. Für  Selfmade-Milliadäre wie Richard Branson war das Geld nur ein Mittel um ihre Ideen umzusetzen. Wer sich hingegen auf Geld als Ausweg fixiert,  landet nicht in der Freiheit, sondern in einer Sackgasse. Erkenne diesen Irrtum und Dein Leben wird sich wandeln Nicht Geld braucht Du zum Vermögen, sondern Leindenschaft und klugen Umgang mit Deiner Zeit. Gehe mit Dir selbst und Deiner Umgebung gut um, baue Dein Potential zielstrebig aus, dann kommt das Geld allein. Verschwende keine Zeit damit, durch Spekulationen aus 5 Tausend Euro 10 Tausend Euro zu machen. Kennst Du noch die Geschichte von Hans im Glück? Hans erhält einen Goldklupen und tauscht ihn ein gegen Silber. Dann wieder gegen noch etwas weniger Wertvolles. Er macht das immer wieder bis er irgendwann nichts mehr hat. Nach außen steht er da wie ein Depp. Aber er fühlt sich die ganze Zeit über glücklich und unbeschwert. - Uns dagegen geht es schlechter als Hans. Wir tauschen unser Vermögen während der Arbeit gegen Geld ein und werden dabei ärmer, denn wir verlieren das wertvollste, was wir haben: Unsere Zeit.  Es scheint uns aber, wir würden dadurch reicher, weil wir mehr Geld bekommen. Wir sind wie Hans im Glück. Hans im Glück meinte auch, er würde reicher. Aber wir sind oft nicht einmal glücklich dabei sondern rackern uns ab, rechnen herum und halten unser Geld ängstlich fest, ohne das wir dann genug hätten. Wenn Du verstehst, dass Du bereits großes wirtschaftliches Vermögen hast, kannst Du fast genau so unbeschwert sein wie Hans im Glück, aber dabei reicher werden. 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Ich war lange Zeit Vermögensforscher und habe Vermögende und ihre Philosophien als Soziologe untersucht, doch der größte Lehrmeister ist für mich die Praxis. Ich unterrichte Wirtschaftswissenschaften an privaten Business-Schools, aber die Studienlehrpläne sehen es nicht vor, den Weg zum Reichtum zu unterrichten. Auch in Schulen wird kaum privates Vermögensmanagement unterrichtet, obwohl Studien gezeigt haben, dass schon nur einfacher Wirtschaftsunterricht in der Schule den persönlichen Reichtum im späteren Alter steigert. Erfolgreiche Menschen aber haben es vorgemacht: Est kommt der persönliche Einsatz, dann der Reichtum. Dein Weg zum Reichtum führt über das Vermögen, das Du jetzt schon hast. Setzte es klug ein! Kleine Fortschritte bedeuten sofort mehr Vermögen. Du fühlst Dich freier und machst auch leichter Geld. Du brauchst nicht Gurus folgen und dem Geld hinterherrennen. Du bist frei, weil Du Vermögen hast. Entdecke es und  konzentriere Dich darauf, es zu steigern. 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Nur wissen die meisten nicht nicht, wo sie anfangen sollen. Achte auf diese fünf Dinge:

1. Deine Talente

Egal, was Du im Leben lernst oder beruflich tust - Eines muss Priorität haben: Das, was Du wirklich besser kannst als andere. Entfalte das, was Dir leicht fällt - Überwinde die Schwierigkeiten, die sich dabei trotzdem ergeben - denn dann erreichst Du Spitzenniveaus und fühlst Dich gut dabei. - Mein Vater ist nie sehr gebildet gewesen.  Im Lateinunterricht ist er durchgefallen.  Aber er hat das gemacht, was ihn begeistert hat, und war erfolgreich damit.

2. Deine Zeit

Zeit ist etwas das man kaum verlängern kann. Aber Du kannst die Zeit verlängern, die Dir gehört: Indem Du sie Dir so wenig wie möglich von anderen wegnehmen lässt. Deine Zeit ist Dein Vermögen. Nutze Deine Zeit häufig doppelt und dreifach, in dem Du verschiedene Ziele (Geld, Kapazität, Sinn und Genuß) mit der gleichen Tat anstrebst. Zum Beispiel in dem Du Dein hobby zum beruf machst. (Das Buch  Mehr als Reichtum enthält Inspirationen zum entspannten Einsatz von "Zeitvermögen"und Beziehungsvermögen)

3. Deine Beziehungen

Wahrscheinlich das wichtigste.  Leider sind Beziehungen manchmal schlechte Kompromisse. Mache aus Kompromissen win-win Situationen. Verhindere außerdem, das andere Menschen zu sehr über Deine Zeit, Dein Geld und Deine Gefühle bestimmen, denn die meisten Menschen haben weniger Ahnung von Dir als Du selbst. Ich kenne viele talenierte Leute, die unter Ihren Beziehungen leiden, obwohl sie eine Quelle der Freude sein sollten.

4. Dein Geld

Lass Dir Dein Geld nicht von Lügnern wegnehmen. Die meiste Werbung ist Lüge. Werbung verspricht etwas , dass sie nicht einhält, oder dreht Dir Dinge an, die Du nicht brauchst.  Kaufen macht ja noch Spaß, aber beim Investieren geht es erstmal um den Ertrag. Blöder noch als unnötiger Konsum sind deshalb Finanzprodukte, die Dir eine Sicherheit versprechen, die es nicht gibt, und die Dich für das Risiko, das Du mit Ihnen eingehst mit einem Taschengeld abspeisen. (Als Fonds-Manager kenne ich die Finanz-Branche gut) Investiere ganz einfach klug, langfristig und konsequent in echte Werttreiber, so dass Du später von dem lebst, was Du heute investierst. Mit ein paar Handgriffen lässt sich Dein Vermögensmanagement verbessern.

5. Beherrsche Dich selbst

Der schwierigste Punkt. Die eigene Gier, der Hochmut, die Trägheit und was Dir nicht alles das Leben schwer macht. Überwinde kleinmütige Gedanken und genieße das Leben. Gestern auf dem Rückweg von einem See sah ich einen Vogel auf dem Boden liegen. Ich fand ihn erst jetzt, da ich auf dem Hinweg geschwommen war, aber man sagte mir, er läge dort schon seit Stunden. Die Hornissen gruben sich von allen Seiten in sein Gefieder und saugten unablässig an ihm. Er konnte kaum den Kopf heben. Den ganzen Tag dachte ich an den Vogel und daran, dass ich kein Recht habe, über irgendetwas zu klagen. Vielmehr ist es für mich die größte Herausforderung meine eigene Dummheit, Kurzsichtigkeit und Blindheit zu überwinden. Ich versuche es und glaube fest daran, dass jeder Mensch, vielleicht auch ich, das schaffen kann.   Diese fünf Bereiche sind der Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben. Viele erfolgreiche Sportler, Unternehmer und Künstler beherrschen sie und das hat mich inspiriert. Ich bin überzeugt dass diese Gebiete entscheidend sind, um aus einer durchschnittlichen Ausgangsbasis viel zu machen. So, dass man am Ende mit Nietzsche sagen kann: "So wollte ich es!". Es ist mein Leben.   Viel Erfolg für Dein Leben! Robert Velten  " ["post_title"]=> string(45) "Diese 5 Bereiche des Lebens machen Dich frei:" ["post_excerpt"]=> string(161) "Selbstbestimmt leben und endlich frei sein. Das ist gar nicht so schwer. Nur wissen die meisten nicht nicht, wo sie anfangen sollen. 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Das funktioniert leider nicht. Und es wird aus den folgenden Gründen auch niemals klappen. Mietkosten kannst Du nicht umgehen. Mach stattdessen etwas anderes:   Alle sagen es und der Gedanke hört sich einleuchtend an: Warum Miete zahlen, wenn ich stattdessen mein eigenes Haus oder meine Eigentumswohnung abbezahlen kann? Warum Vermietern Geld in den Rachen werfen, wenn man es auch für sich selbst investieren kann? - Ganz einfach: Weil Du Mietkosten nicht vermeiden kannst- auch nicht in Deinem eigenen Haus. "Wie?" - Ja, Du hast richtig gelesen. - "Aber ich zahle doch keine Miete mehr, wenn ich gekauft habe?" - Richtig, dafür trägst Du aber andere Kosten. So oder So. Wenn Du Deine Immobilie kreditfinanziert hast, musst Du Zinsen und Tilgung zahlen, die ähnlich hoch sind, wie vorher Deine Miete. Soweit so klar. "OK, aber was ist, wenn ich die Wohnung irgendwann abbezahlt habe, oder gleich aus Eigenmitteln gekauft habe?" - Auch dann musst Du Mietkosten tragen. "Warum?" - Weil sich erstens auch Deine Immobilie abnutzen wird. Sie verfällt langsam. Sie braucht gelegentlich Pflege (Renovierung, Reparatur). Diese Pflege kostet. Zuerst merkst Du diese Kosten nicht. Denn Du musst ja erst mal keine Zahlung leisten. Oft jahrelang. - Aber dann kommt es auf einmal gleich ganz dick: Das Bad muss erneuert werden. Die Wände gestrichen, vielleicht die Fassade erneuert werden. Für diese und ähnliche Fälle musst Du Geld zurücklegen. So wie Du sonst Miete zahlst. Weniger zwar, aber das ist noch nicht alles: Es gibt noch einen zweiten, schwerwiegenden Grund, warum Du immer Mietkosten hast. "Und der wäre?" - Weil die Wohnung oder das Haus, das Du Dir kaufst, Kapital bindet. Nämlich den Kaufpreis, den Du gezahlt hast. (Und die Nebenkosten). Dieses Geld hättest Du auch anderswo investieren können. Zum Beispiel in Deine Ausbildung, in Deine Unternehmensgründung oder in Aktien. Es gibt Aktienfonds, die sich problemlos kaufen lassen und langfristig hohe Renditen versprechen. Die Rendite dieser möglichen Investitionen entgeht Dir Jahr für Jahr. Davon hättest Du den Großteil der Miete zahlen können. Unter dem Strich kommt es ungefähr aufs selbe raus, ob Du mit kluger Überlegung und gründlicher Vorbereitung eine Wohnung oder ein Haus kaufst oder zur Miete wohnst. "Wie aber kann ich wirklich Mietkosten sparen?" Ganz einfach: In dem Du möglichst wenig Quadratmeter bewohnst. Oder in dem Du in einer Wohnung mit geringem Standard oder außerhalb von gefragten Stadtteilen lebst. Das bedeutet Einschränkung, keine Frage. Niemand sagt, das Du das machen must. Ich wohne selbst in einem schönen Stadtviertel. …Aber wenn Du Mietkosten sparen willst, ist das nun mal der einzige Weg. Mietkosten sparen durch Kauf von Wohneigentum kannst Du hingegen nur in der Theorie, im eigenen Wunschdenken. Eine nüchterne betriebswirtschaftliche Kostenrechnung lässt so manche Träume zerplatzen. "Aha " - Will ich Dir den Traum von der eigenen Immobilie zerstören? Nein, will ich nicht. Kaufe, baue, bewohne so viele eigene Wohnungen und Häuser wie Du willst. Wisse aber, dass Du dadurch nicht einen Pfennig Mietkosten sparst. Du brauchst Dich also mit Deinen eigene vier Wänden nicht beeilen, sondern kannst Dir damit Zeit lassen und alles locker angehen lassen. Viel Spaß auf Deinem Weg! PS: Seit neuestem gibt es diese Anregung auch als vieldiskutiertes youtube-Video.  Mehr einschlägige Finanz-Tipps und Strategien für Deinen Vermögensaufbau findest Du in dem Buch: Mehr als Reichtum PPS: Ich habe selbst vor einigen Jahren zwei Wohnungen gekauft, das ist ein "nice to have" zu einem 100% kreditfinanzierten günstigen Preis in City-Lage. Es hat mir einen Umzug erspart aber wie erwartet keinen Pfennig Wohnkosten. Kluges investieren ist für mich was anderes. Da mag jeder selber entscheiden, meine hier dargelegten Überzeugungen sollen nur eine Anregung sein. Nochmals beste Grüße, Euer Robert Velten    " ["post_title"]=> string(45) "Deine eigene Immobilie? - Vergiss es erstmal!" ["post_excerpt"]=> string(252) "Du überlegst, Wohneigentum zu kaufen - die eigenen vier Wände - um Mietkosten zu sparen? Das funktioniert leider nicht. Und es wird aus den folgenden Gründen auch niemals klappen. Mietkosten kannst Du nicht umgehen. Mach stattdessen etwas anderes. 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